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Seiten für alle veröffentlichen
Zeit für einen Kreisschluss. Das ganze Tutorial über hast du Nadias Teich gelesen — ohne Konto, ohne Anmeldung, einfach über einen Link. Diese Ansicht war kein Sonderfall für Handbücher: Das ist die öffentliche Freigabe, und in diesem Kapitel lernst du, wie du sie selbst benutzt.
Was Besucher sehen
Eine öffentlich freigegebene Seite ist unter einer einfachen Adresse
erreichbar: /public/<teich>/<seite> — bei Nadia zum Beispiel
dorfteich.online/public/nadia-morgenstern/musik. Besucher bekommen:
- die Seite im Lesemodus, hübsch gesetzt in der Schrift des Teichs,
- klickbare Wikilinks — das Netz funktioniert auch für Gäste, sie können sich genau wie du von Seite zu Seite treiben lassen,
- einen Hinweis „Öffentliche Seite · nur Lesen" und einen Link auf die Rechtsseiten der Instanz (Impressum, Datenschutzerklärung).
Und was Besucher nicht bekommen: keinen Stift, keine Kommentare, keinen Papierkorb, keinen Verlauf. Lesen, nicht anfassen.
So gibst du etwas frei
Die Freigabe ist eine Zugriffsregel des Teichs (Teich-Einstellungen → Zugriffsregeln): Du erlaubst „Alle (öffentlich)" das Lesen — wahlweise für den ganzen Teich, nur für ein Label oder nur für einzelne Seiten. In deinem persönlichen Teich entscheidest das du; in gemeinsamen Teichen die Admins.
Dorfteich nimmt diesen Schritt ernst und fragt mit deutlichen Worten nach: Damit werden Inhalte für alle im Internet sichtbar. Das ist keine Bürokratie — öffentlich heißt wirklich öffentlich, auch für Suchmaschinen. Die gute Nachricht: Es gilt nur, was du freigibst. Alles andere bleibt so privat wie vorher, und du kannst die Regel jederzeit wieder entfernen.
Wie das bei Nadia aussieht
Nadia hat ihren ganzen Teich zum Lesen freigegeben — deshalb konntest du seit Kapitel 1 darin stöbern. Ihre Adresse gibt sie einfach weiter: Wer den Link hat, kann lesen; ändern kann nur sie.
Probier es aus
Gib etwas aus deinem Teich öffentlich frei — den ganzen Teich oder erst
mal eine einzelne Seite. Öffne dann die /public/-Adresse in einem
privaten Browserfenster (dort bist du nicht angemeldet): So siehst
du deine Seite exakt mit den Augen eines Besuchers. Danach darfst du
die Regel gern wieder löschen — nichts daran ist endgültig.